Historischer Spaziergang durch Scharteucke begeistert zahlreiche Teilnehmer

Trotz des wenig einladenden Wetters wurde der historische Spaziergang durch Scharteucke zu einem vollen Erfolg.

Antonia Beran erläuterten die historischen Entwicklung von ScharteuckeAntonia Beran erläuterten die historischen Entwicklung von Scharteucke

Zahlreiche Interessierte waren unserer Einladung gefolgt, um mehr über die Geschichte des kleinen Dorfes, seine historischen Gebäude und das Leben der Menschen in vergangenen Zeiten zu erfahren.

Das große Interesse war so erfreulich, dass die Teilnehmer in zwei Gruppen aufgeteilt werden mussten. Antonia Beran, Leiterin des Kreismuseums, übernahm die Führung durch das Dorf und gab spannende Einblicke in dessen Geschichte. Der Rundgang führte vorbei am Gutshaus und an der Alten Schule bis zu einem liebevoll restaurierten Fachwerkhaus, das um 1806 für eine Landarbeiterfamilie errichtet wurde. Hier bot sich den Teilnehmern auch die Gelegenheit, einen Blick in das Innere des historischen Büdnerhauses zu werfen.

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch der Kirche in Scharteucke. Petra Specht informierte die Teilnehmer über die Geschichte des geschichtsträchtigen Kirchenbaus und dessen besondere Bedeutung. Dabei wurde auch die Verbindung zur Familie von Treskow und die Ausstattung der Kirche näher erläutert. Für eine angenehme Stärkung im Anschluss an den Rundgang sorgte Ortsbürgermeister Daniel Schünicke. Er hatte einen kleinen Imbiss sowie warme und kalte Getränke vorbereitet. Gerade angesichts des ungemütlichen Wetters eine willkommene Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und die Eindrücke des Nachmittags auszutauschen.

Der Spaziergang machte deutlich, wie viel Geschichte in einem kleinen Dorf steckt und welche Geschichten historische Gebäude über das Leben früherer Generationen erzählen können.

Wir freuen uns über die große Resonanz undbedanken uns herzlich bei Antonia Beran und Petra Specht für die interessanten und kenntnisreichen Führungen sowie bei allen Teilnehmern für ihr Interesse.

Ein Nachmittag, der gezeigt hat: Heimatgeschichte lebt davon, erzählt und gemeinsam entdeckt zu werden.