Gut besuchte Veranstaltung mit Einblicken in die Entwicklung des AWO Fachkrankenhauses Jerichow
Auf großes Interesse stieß die jüngste Veranstaltung des Förder- und Heimatvereins Stadt und Kloster Jerichow e.V.
Geschäftsführer des AWO-Fachkrankenhauses Jerichow Thomas WendlerZahlreiche Gäste waren der Einladung gefolgt, um sich aus erster Hand über die Entwicklungen und Perspektiven des AWO Fachkrankenhaus Jerichow zu informieren.
Als Referent konnte Geschäftsführer Thomas Wendler begrüßt werden, der in seinem ausführlichen Vortrag insbesondere die strukturellen Veränderungen der vergangenen zehn Jahre beleuchtete. Er zeigte auf, wie sich das Fachkrankenhaus in dieser Zeit sowohl organisatorisch als auch fachlich weiterentwickelt hat, um den wachsenden Anforderungen im Bereich der seelischen Gesundheit gerecht zu werden.
Im Rahmen der Veranstaltung stellte Wendler zudem die Leitung des Hauses vor und gab einen Überblick über die verschiedenen Fachbereiche. Die Fachabteilung für Psychiatrie bildet weiterhin einen zentralen Schwerpunkt. Ergänzt wird das Angebot durch differenzierte Behandlungsangebote im Bereich der Psychosomatik sowie durch einen ambulanten psychiatrischen Pflegedienst, der Patientinnen und Patienten auch außerhalb des stationären Rahmens begleitet.
Das Fachkrankenhaus verfügt aktuell über 170 Betten sowie 80 Plätze in teilstationären Angeboten. Insgesamt sind 335 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, die jährlich mehrere tausend Patientinnen und Patienten versorgen. Diese Zahlen verdeutlichen die große Bedeutung der Einrichtung für die Region.
Ein weiterer Bestandteil des Vortrages war die Vorstellung des AWO Heimverbundes Jerichow sowie des Otto-Bär-Hauses, die das soziale Angebot vor Ort ergänzen und wichtige Bausteine in der Betreuung und Begleitung von Menschen mit Unterstützungsbedarf darstellen.
Neben den medizinischen und pflegerischen Leistungen ging Wendler auch auf die kulturellen Highlights im Fachkrankenhaus ein. Veranstaltungen, Ausstellungen und gemeinschaftliche Aktivitäten tragen zu einer positiven Atmosphäre bei und fördern die Teilhabe der Patientinnen und Patienten am gesellschaftlichen Leben.
Abschließend wurden gute Gründe für eine Tätigkeit im AWO Fachkrankenhaus vorgestellt. Neben sicheren Arbeitsplätzen in einer zukunftsrelevanten Branche spielen Teamgeist, Weiterbildungsmöglichkeiten und eine sinnstiftende Tätigkeit eine entscheidende Rolle. Gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels ist die Gewinnung qualifizierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine zentrale Aufgabe für die kommenden Jahre.
Unter der Leitfrage „Was erwartet uns in der Zukunft?“ wurde deutlich, dass das AWO Fachkrankenhaus Jerichow weiterhin auf Entwicklung, Spezialisierung und regionale Vernetzung setzt. Ziel bleibt es, die psychiatrische und psychosomatische Versorgung auf hohem Niveau zu sichern und gleichzeitig als verlässlicher Arbeitgeber und Partner in der Region präsent zu sein.
Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, welch wichtige Rolle das Fachkrankenhaus für Jerichow und das Umland spielt und wie eng medizinische Versorgung, soziale Verantwortung und regionale Identität miteinander verbunden sind.